… es geht schon wieder los…

Zweimal im Jahr stellen sich Pferde durch den Wechsel ihres Haarkleids auf die kommende Jahreszeit ein. Wann und wie wird von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel Temperatur, Fütterung und Gesundheitszustand des einzelnen Pferdes. Steigen die Temperaturen, so wie jetzt im Frühjahr an, beginnt die Zeit des Fellwechsels, der sich je nach Alter und Kondition des Pferdes unterschiedlich lange hinziehen kann. Einige Pferde erstrahlen schon innerhalb einiger Tage im neuen, kurzen Sommerfell, andere brauchen dafür entsprechend länger.

Der Organismus des Pferdes wird durch den Fellwechsel belastet, doch dieser Prozess ist eine natürliche Anpassung des Pferdes und bedarf daher bei gesunden Pferden keinerlei Eingriff durch den Menschen. Hier hilft regelmäßiges Putzen um das unerwünschte Winterkleid loszuwerden.


Während gesunde Pferde also selten Schwierigkeiten mit dem Fellwechsel haben, kann dies im Alter, bei geschwächten Pferden oder bei Tieren mit Stoffwechselproblemen schon anders aussehen. Oft dauert der Fellwechsel gerade bei älteren Pferden erheblich länger. Außerdem kann es passieren, dass das Immunsystem in dieser Zeit etwas anfälliger gegenüber Viren oder Pilzen ist. In diesen Fällen sollte der Halter unbedingt eingreifen. Neben dem regelmäßigen Putzen kann hier vor allem über das Futter geholfen werden. Es empfiehlt sich, bereits in den Monaten zuvor eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien durch natürliche Futtermittel zu gewährleisten. Auch kaltgepresste Öle, wie zum Beispiel Schwarzkümmelöl oder Leinöl oder verschiedene, natürliche Kräutermischungen tun Haut und Haar gut und können helfen, den Fellwechsel schneller über die Bühne zu bringen.

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